von Sascha Pawlowski

Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) mit ihren zahlreichen Unterarten gehört zu den am weitesten verbreiteten Süßwasserschildkröten weltweit. In Mitteleuropa ist sie
sicherlich die am häufigsten im Freiland gehaltene Süßwasserschildkröte in Privathaltung. So liegen denn auch zahlreiche Haltungs- und Nachzuchtberichte aus menschlicher Obhut vor. Darüber hinaus gibt es auch ausführliche Daten zur Biologie und Physiologie der Tiere im Freiland. Diese physiologischen Anpassungen ermöglichen es den Unterarten (E. o. orbicularis; E. o. galloitalica; E. o. hellenica) im nördlichen Verbreitungsgebiet eine teils mehrmonatige Winterruhe zu vollziehen. Eigentlich ging man davon aus, dass die Tiere die gesamte Zeit im teilweise anoxischen Sediment des Gewässergrundes verbringen und im Prinzip keinerlei Aktivitäten zeigen.
Dass dies nicht notwendigerweise die gesamte Winterperiode der Fall ist, zeigen die Beobachtungen an einer kleinen Gruppe Europäischer Sumpfschildkröten Emys orbicularis hellenica, die seit einigen Jahren in einer kleinen Freilandanlage gehalten werden und im Winter 2012/2013 kontinuierlich hinsichtlich ihres Aufenthaltsortes in der Anlage überprüft wurden, ohne die Tiere bewusst zu stören.

von Rolf Leptien

Ursprünglich hatte ich keine Ambitionen, Schildkröten zu halten, aber irgendwie liefen sie mir immer mal wieder über den Weg.

von Maik Schilde

Die Spitzschnauzen-Klappschildkröte (Kinosternon acutum) ist eine der kleinsten, zierlichsten und vor allem attraktivsten Vertreterin ihrer Gattung. Deshalb ist sie in der Terraristik sehr begehrt.

Text und Fotos von Michael Richter

Seit vielen Jahren schon beschäftige ich mich mit der Pflege Europäischer Sumpfschildkröten (Emys orbicularis). Anfangs habe ich nur zwei Tiere in einem eingegrabenen Fertigteich den Sommer über im Freiland gehalten.

von Sebastian Nickl

Als Schönheit wird man die Schwarzbauch-Erdschildkröte (Melanochelys trijuga Schweigger, 1812) wohl kaum bezeichnen: eine „schwarze Schildkröte mit schwarzem Bauch“, doch handelt es sich bei dieser Art um einen äußerst interessanten Pflegling, der eine größere Verbreitung in der europäischen Terraristik-Szene verdient hätte.