von Willi Hofer

Vierzehen- oder Steppenschildkröten (Agrionemys [Testudo] horsfieldii) werden schon seit Jahrzehnten erfolgreich gehalten und vermehrt. Die Besonderheit bei meiner Haltung und Zucht ist jedoch die Lage meines Wohnortes und somit der Freianlage, in der die Tiere untergebracht sind: Ich wohne nämlich in der näheren Umgebung von Innsbruck (Österreich) auf etwa 600 m Höhe, mit den Alpengipfeln im Rücken.

von Petr Velensky und Natasa Velenska

Wenn wir wegen geschmuggelter Schildkröten von Natur- und Artenschutz- sowie den Zollbehörden um Rat gefragt wurden, erklärten wir noch vor etwa 15 Jahren: „Es ist unmöglich, Schildkröten der Familie Testudinidae vom Jungtier bis zum ausgewachsenen Exemplar so aufzuziehen, dass sie die gleiche Panzerform wie Artgenossen in der Natur haben. Sie ist besser oder schlechter, aber man kann immer den Unterschied sehen. Mit den entsprechenden Erfahrungen und unserem Know-how als Zoologen, Reptilienhalter und -züchter sind wir immer in der Lage festzustellen, ob eine Schildkröte in menschlicher Obhut oder in der Natur aufgewachsen bzw. aufgezogen worden ist.“

von Reiner Praschag

In Teil 2 dieser Artikelserie schilderte ich, dass die tragenden Weibchen teilweise über mehrere Tage hinweg einen passenden Eiablageplatz suchen. Da die Substratoberfläche der in meinen Platysternon-Gehegen angebotenen Landteile nur wenige Zentimeter über der Wasseroberfläche liegt, gilt ihre Suche vielleicht weniger einer anderen Stelle in der Horizontalen, sondern möglicherweise einem höher gelegenen Platz.

von David Drajeske

Befruchtete Eier werden innerhalb von 24 Stunden kreidefarben, wobei sich ein weißes Band an der Oberseite des Eies entwickelt – ein Zeichen dafür, dass die Eientwicklung begonnen hat. Eier dieser Schildkrötenart benötigen ein sehr feuchtes, saures Inkubationsmedium.

von David Drajeske

Südamerikanische Flussschildkröten der Gattung Podocnemis sind mit ihren großen Füßen und den durch Schwimmhäute verbundenen Zehen so gut an die von ihnen bewohnten Gewässer angepasst, dass sie scheinbar mühelos schwimmen können.