von Benny Trapp

Das Titelbild der Ausgabe REPTILIA Nr. 73 vom Oktober/November 2008 beschreibt wohl am besten, welche Probleme beim Fotografieren von Schildköten auftreten können, und jeder, der es einmal versucht hat, wird einen vergleichbaren Fall kennen:

von Dominik Hauser
Fotos von Benny Trapp

Wer sich für die Situation der Europäischen Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) in Oberschwaben interessiert, wird schnell erkennen, dass es hierzu sehr widersprüchliche Informationen gibt. Diese reichen von Angaben über einen autochthonen (ursprünglich hier heimischen) Restbestand, der sich nacheiszeitlich in Oberschwaben gehalten haben soll, bis hin zur Aussage, es handle sich um ausgesetzte Tiere.

von Christine Dworschak

Vor mehr als zwei Jahrzehnten beobachtete ich, wie mein Weibchen der Griechischen Landschildkröte (Testudo hermanni boettgeri) mit den Hinterbeinen zu graben begann und sieben weiße Eier in die entstandene Grube legte. Fasziniert von diesem Schauspiel reifte in mir der Wunsch, die Eier auszubrüten und so die wunderbaren Tiere, die mich schon seit meiner Kindheit begleiteten, zu vermehren.

von Thorsten Geier

Jedes Jahr aufs Neue blicken die Halter von Steppenschildkröten (Agrionemys horsfieldii) und Europäischen Landschildkröten (Testudo spp.) gespannt auf das Frühjahr – das Ende der Winterstarre ihrer Pfleglinge steht bevor. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Tiere zuvor im Kühlschrank, im Frühbeet, im Gewächshaus oder an einem anderen Ort die kalte Jahreszeit verbracht haben. Wichtig ist, dass nun alle Schildkröten wieder gesund im Gehege anzutreffen sind.